Wie lange kann der easyTRX3 aufzeichnen?

Der easyTRX3 hat eine festverbaute, nicht wechselbare SD-Karte integriert.

Hier werden die empfangenen AIS-Ziele sowie die eigene Position gesichert.

Über USB können Sie diese Daten auslesen, das Gerät wird dabei als Wechseldatenträger erkannt.

Wichtig ist, dass Sie den easyTRX3 hiermit über das Programming-Tool in diesen Modus setzen.

Ist der easyTRX3 im Modus zum Auslesen der SD-Karte, so zeichnet er in dieser Zeit keine Daten auf.

Für weitere Details, lesen Sie bitte die Bedienunganleitung bzw. folgen Sie den Anweisungen im Programming-Tool.

Speicher:

Verwendet wird eine 4 bzw. 8GB Micro-SD-Karte.

Bei einer AIS-Kanalauslastung von ca. 20%, kann man hier eine Aufzeichnung von ca. 2 bzw. 4 Monaten aufnehmen.

Faustformel: 2GB pro Monat bei einer Auslastung von 20%.

Genaue Berechnung:

Bei 20 % Kanalauslastung heißt das:    20 %  x   75 Slots / sec = 15 Messages pro Sec.

Jede Msg. hat ca. 50 Zeichen => 15 X 50 = 750 Zeichen.

Dann kommt noch die RMC mit 66 Zeichen hinzu, macht 816 Zeichen pro Sec.

Ein Monat hat 2592000 Sec => 2592000 x 816 Zeichen = 2115072000 => 2 GB.

 

AIS Know-How: Übertragungsverfahren (SOTDMA vs. CSTDMA)

Seit Ende 2000 ist das AIS (= Automatisches Identifikationssystem) Funksystem verbindlicher Standard und dient zur Verbesserung der Navigation und der Sicherheit des Schiffsverkehrs. Gesendet werden Position, Kurs, Geschwindigkeit, sowie weitere Schiffsdaten abwechselnd auf den beiden UKW Seefunkkanälen 161,975 MHz und 162,025 MHz. Pro Minute sind 2250 Zeitschlitze (Slots) für die Übertragung der AIS-Datentelegramme verfügbar.

Zur Übertragung der AIS-Datentelegramme stehen zwei Verfahren zur Verfügung.
Zum einen das CSTDMA (Carrier Sense Time-Division Multiple Access) Verfahren, welches vorwiegend für die Freizeitschifffahrt (Class B) verwendet wird. Beim CSTDMA Verfahren wird vor jeder Datenübertragung zunächst „gehört“, ob ein Zeitschlitz belegt ist oder nicht. Ist ein freier Zeitschlitz gefunden, wird in diesem gesendet.
Zum anderen gibt es die SOTDMA (Self-Organized Time-Division Multiple Access) Technologie, welche bis vor kurzem nur von Berufsschiffen (Class A) verwendet wurde nun aber auch auf Class B Niveau für die Freizeitschifffahrt zugelassen ist. Beim SOTDMA Verfahren, also dem „Selbstorganisierten Zeitschlitzverfahren“, wird vor der ersten Datenübertragung einmalig „gehört“ ob ein Zeitschlitz frei ist oder nicht. Ist ein Zeitschlitz gefunden, werden immer die nächsten fünf automatisch reserviert.

Für die Aussendung von AIS Datentelegrammen ergibt sich demnach folgende Hirarchie:

  1. Class A (Berufsschiffe) & SART (Rettungssender)
  2. Class B SOTDMA (Freizeitschifffahrt)
  3. Class B CSTDMA (Freizeitschifffahrt)

 

Im Folgenden die wichtigsten Vorteile der SOTDMA gegenüber der CSTDMA Technologie für die Freizeitschifffahrt (Class B) im Überblick:

 

Für mehr Sicherheit auf See - jetzt umsteigen auf SOTDMA Class B Technologie!

easyTRX3

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