Sicher unterwegs mit AIS – Karl Ocean setzt auf den easyTRX3S

Annika und Eric vom YouTube Kanal Karl Ocean und dem Instagram Kanal karl.ocean dokumentieren ihr Leben auf dem Segelboot und damit auch den Refit ihres über 40 Jahre alten Segelboots Karl – authentisch, unterhaltsam und mit viel Liebe zum Detail. Ihre Reise begeistert tausende Follower, die das Paar auf dem Weg zum Langfahrtleben begleitet. Dabei spielt Sicherheit an Bord für die beiden eine zentrale Rolle – besonders auf hoher See.

Ein wichtiger Bestandteil ihrer Sicherheitsausstattung ist seit Kurzem der AIS Sende-Empfänger easyTRX3S. Während viele Boote AIS lediglich empfangen, ermöglicht der easyTRX3S auch das aktive Senden von AIS-Signalen. Das bedeutet: Annika und Eric werden von anderen Schiffen erkannt und auf dem Plotter sichtbar – ein enormer Vorteil, insbesondere bei Nacht, schlechter Sicht oder in stark befahrenen Seegebieten.

„Jetzt können andere Boote uns auch sehen, was uns einen enormen Sicherheitsfaktor gibt – gerade bei Nachtfahrten.“
– Eric von Karl Ocean

Warum ein AIS-Transceiver?

AIS (Automatic Identification System) sorgt dafür, dass Schiffe untereinander besser wahrgenommen werden. Viele Sportboote nutzen AIS nur passiv – sie empfangen Signale anderer Schiffe, senden jedoch keine eigenen. Der easyTRX3S schließt diese Lücke, denn er ist ein sogenannter Class B AIS Transceiver, der sowohl empfängt als auch sendet. Für Annika und Eric bedeutet das:

  • Bessere Sichtbarkeit für andere Schiffe

  • Frühzeitige Kollisionsvermeidung

  • Mehr Sicherheit beim Segeln – auch bei Nacht oder schlechter Sicht

  • Erhöhte Wahrnehmung in stark befahrenen Revieren

Einfache Installation, zuverlässiger Betrieb

Der easyTRX3S lässt sich unkompliziert an Bord integrieren und ist mit gängigen Kartenplottern und Bordnetzwerken kompatibel. Durch integrierte Schnittstellen (wie NMEA2000, NMEA0183 oder USB) ist der Anschluss schnell erledigt – auch für DIY-Crews wie Eric und Annika.

„Die Installation war super easy!“
– Eric von Karl Ocean

Der Transceiver sendet regelmäßig Positionsdaten, Kurs, Geschwindigkeit und weitere Informationen. So wird Karl nicht nur besser gesehen, sondern kommuniziert aktiv mit der Umgebung – ein Sicherheitsgewinn, der beruhigt.

Das besondere am easyTRX3S – ME SENSE inside!

Ob im dichten Verkehr, bei Nachtfahrten oder auf Langstrecke: Wer sendet, wird gesehen. Für Karl Ocean ein klarer Schritt in Richtung professioneller Ausrüstung – und ein gutes Gefühl bei jeder Überfahrt.
Zudem beim easyTRX3S einzigartig, ist das integrierte ME SENSE Relay zur smarten Bootsüberwachung per App. Es gibt zahlreiche Sensoren zu nahezu allen wichtigen Bootsdaten, die einfach und unkompliziert montiert werden können. So sind die beiden immer Up to date, auch wenn sie ausnahmsweise mal nicht an Bord sind.

„Wir können jederzeit in der App sehen, wie es unserem Boot geht.“
– Eric von Karl Ocean

YouTube Kanal von Annika und Eric

Wichtige Information zu AIS Klasse M

Wir erhalten aktuell viele Anfragen zur neuen AIS Klasse M und möchten für mehr Klarheit sorgen:

 

Sind easyRESCUE Geräte noch normgerecht?

JA – alle unsere easyRESCUE Geräte sind weiterhin zugelassen! Sie gelten als AIS SART Geräte, für die eine noch strengere Norm (IEC61097-14) gilt. AIS SART Geräte erfüllen die SOLAS-Anforderungen und sind auch in der Berufsschifffahrt zugelassen.

Alle easyRESCUE Varianten, die mit DSC ausgestattet sind, wird die DSC Funktion (senden und empfangen) schon immer gemäß der Klasse M ausgeführt. Demnach sind alle unsere easyRESCUE Varianten mit DSC auch nach der neuen Norm weiterhin zugelassen.

 

Was ist neu?

Die neue Norm AIS Klasse M betrifft ausschließlich AIS MOB Geräte. Für die AIS Klasse M gelten seit Januar 2025 folgende neue Regelungen:

  • Alle Auslöseautomatiken müssen abschaltbar sein (arm/disarm Schalter).
  • DSC wird zusätzlich zum „closed loop“ (ein vorher einprogrammierter MMSI-Nummernkreis) auch im „open loop“ gesendet und setzt somit einen Notruf in die GMDSS (Global Maritime Distress and Safety System) Rettungskette ab.
  • DSC muss nicht nur gesendet, sondern auch empfangen werden können, um einen Notruf bestätigen und den Funkkanal wieder freigeben zu können.
    Nur AIS MOB Geräte, die DSC empfangen können, dürfen auf AIS Frequenzen alarmieren.
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Aktuelle Weatherdock-Produkte sind normkonform!

  • AIS Klasse M – neue Norm (ECDIS 63269 IEC 2022)
    Geforderte Produkteigenschaften im Überblick:
    • DSC im „closed loop“ und „open loop“
    • DSC senden & empfangen
    • Abschaltbare Auslöseautomatik
  • easy2-MOB vollständig normkonform und zugelassen
  • easyRESCUE-Produktfamilie vollständig normkonform und zugelassen

Was bedeutet das für Weatherdock Produkte?

  • AIS SART-Geräte ohne DSC – wie einige unserer easyRESCUE-Varianten – fallen nicht unter die neue AIS Klasse M, sondern unter eine andere, weiterhin gültige Norm.
  • AIS SART-Geräte mit DSC – wie unser easyRESCUE-PRO(BT) und unser easyRESCUE-PRO3 fallen neben der Norm für AIS SART auch unter die neue Norm für AIS Klasse M und erfüllen diese.
  • Alle easyRESCUE-Geräte sind weiterhin normkonform und zugelassen.
  • Unser easy2-MOB ist nach der neuen AIS Klasse M-Norm zertifiziert und darf ohne Einschränkungen verwendet und verkauft werden.

 

⇒ Das bedeutet für Sie:

✅ Alle Weatherdock-Rettungssender (easyRESCUE & easy2-MOB) dürfen weiterhin verkauft/gekauft und genutzt werden – vollkommen regelkonform.

AIS Normen – Das gilt für unsere Produkte

Produkt Zulassung als AIS MOB (AIS Klasse M)
(IEC63269)
Zulassung als AIS SART (SOLAS)
(IEC61097-14)
easy2-MOB (A22800) ✔️ Zugelassen ❌ Kein AIS SART, sondern AIS MOB
easyRESCUE Standard (A040) ❌ Kein AIS MOB, sondern AIS SART, kein DSC ✔️ Zugelassen
easyRESCUE Automatik (A049) ❌ Kein AIS MOB, sondern AIS SART, kein DSC ✔️ Zugelassen
easyRECUE-BW-COM (A040-BW-COM) ❌ Kein AIS MOB, sondern AIS SART, kein DSC ✔️ Zugelassen
easyRESCUE-PRO(BT) ✔️ Zugelassen ✔️ Zugelassen
easyRESCUE-PRO3 ✔️ Zugelassen ✔️ Zugelassen

FSR – Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V. Imagefilm

Der Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V. (FSR) ist eine Organisation, die sich seit über 40 Jahren für die Sicherheit auf dem Wasser einsetzt. Der Verband vereint führende Hersteller und Importeure von Seenotrettungsmitteln mit dem Ziel, innovative und zuverlässige Sicherheitsausrüstung für die Berufs- und Sportschifffahrt zu fördern.

Der FSR engagiert sich in folgenden Bereichen:
Förderung von Sicherheitsstandards: Entwicklung und Verbesserung von Seenot-Rettungsmitteln
Aufklärung & Schulung: Seminare und Vorträge für Wassersportler zu Sicherheitsmaßnahmen
Zusammenarbeit mit Behörden: Unterstützung bei Normen und gesetzlichen Vorgaben

Durch seine Aktivitäten trägt der FSR aktiv zur Verbesserung der Sicherheit auf dem Wasser bei.
Auch die Weatherdock AG ist als Mitglied im Verband engagiert und setzt sich für höchste Sicherheitsstandards in der maritimen Branche ein.

Imagefilm des FSR

Im Rahmen der BOOT Düsseldorf 2025 interviewte der FSR seine Mitglieder für ein neues Imagevideo. Im Video geht es um die Bedeutung von Sicherheitsausrüstung und -maßnahmen im Wassersport. Auch unser CEO, Alfred Kotouczek kommt dort zu Wort. Sehen Sie sich das Video hier an >

Seminare und Vorträge des Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V.

Der Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V. (FSR) bietet verschiedene Seminare und Vorträge an, die sich an Wassersportler richten und das Bewusstsein für Sicherheit auf dem Wasser stärken sollen. Ein zentrales Angebot ist das Sicherheitsseminar unter dem Motto „Mit Sicherheit Freude auf dem Boot“. Dieses Seminar sensibilisiert Teilnehmer für potenzielle Gefahrenquellen auf See und vermittelt Kenntnisse über die richtige Sicherheitsausrüstung sowie deren Handhabung. Es richtet sich insbesondere an kleine Crews auf Segel- oder Motoryachten.

 

FSR auf der BOOT Düsseldorf

Neben den Seminaren organisiert der FSR auf Messen wie der BOOT Düsseldorf Thementage zu spezifischen Sicherheitsaspekten. Beispielsweise wurden 2025 Thementage zu Pyrotechnik, Kälteschutzanzügen und Rettungsinseln angeboten. Diese Veranstaltungen ermöglichen es den Teilnehmern, sich intensiv mit einzelnen Sicherheitsthemen auseinanderzusetzen und praktische Erfahrungen zu sammeln.

Gemeinsam mit dem FSR setzen wir uns dafür ein, dass Sicherheit auf dem Wasser stets oberste Priorität hat.

Mehr über den FSR - Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V.

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