Wie bekomme ich eine MMSI für mein easyTRX bzw. meine Seefunkstelle?

FAQ: easyTRX >>>

Wenn man eine DSC-Funkanlage oder den AIS-Transponder eaysTRX auf einem Schiff betreiben will, braucht man eine Zulassung für diese Seefunkstelle. Diese bekommt man bei der Bundesnetzagentur. Die Bundesnetzagentur Ihrer Seefunkstelle sendet dann eine MMS-Nummer zu, die Sie dann in den easyTRX einprogrammieren. Haben Sie schon eine MMSI und wollen einen easyTRX zusätzlich betreiben, so müssen Sie eine Änderungsmitteilung an die Bundesnetzagentur schicken. Sie programmieren dann ihre bestehende MMSI ins easyTRX ein. Unter folgendem Link bekommen Sie mehr Informationen:

Bundesnetzagentur Aussenstelle Hamburg Sachsenstr. 12 und 14 20097 Hamburg Tel.: 040 23655-0 Fax: 040 23655-182 E-Mail: seefunk@bnetza.de   www.bundesnetzagentur.de

Warum muss man beim easyTRX eigentlich zusätzlich ein eingebautes GPS mitkaufen und kann nicht ebenfalls ein externes anschließen?

FAQ: easyTRX >>>

Allen Class B transceivern ist gemeinsam, dass diese ein eigenes GPS benötigen. Dies ist deswegen notwendig, da die üblich vorhandenen GPS Antennen NMEA GPS Daten liefern. Diese NMEA Daten sind im Allgemeinen hinsichtlich der Zeitbasis nicht genau genug.

Ein typisches Class B AIS Telegramm dauert 25ms. Innerhalb der Zeit von 1ms muss der Class B transceiver seinen „Träger“ liefern. Damit sich gesendete Telegramme nicht überschneiden, muss jeder Sender einen ganz exakten Sendezeitpunkt einhalten. Der Sendezeitpunkt muss viel genauer sein als das Telegramm. Der Sendezeitpunkt wird vom Class B Sender auf ca. 100µs genau bestimmt. Das geht aber nur, wenn dieser Sender ROHDATEN der GPS Antenne erhält und keine NMEA Daten, die max. auf 1/10 s genau sind. Das ist der Grund. Für einen zuverlässigen Betrieb sind GPS Daten auf µs genauer Basis erforderlich. Aus der oben gemachten Erklärung ergibt sich, dass Sie dann 2 GPS Antennen brauchen. Eine für die NMEA Daten für den Chartplotter und eine für den easyTRX. Das ist leider so.

 

Sollte Ihr Plotter externe GPS-Daten über den NMEA-Eingang nutzen können, so benötigen Sie hier keine zweite GPS-Antenne. Verbinden Sie die vorhandene (Muss Rohdaten liefern) an den easyTRX. Die GPS-Daten werden dann zusammen mit den AIS-Zielen über diese Schnittstelle zum Plotter gesendet.

Läuft das easy TRX auch mit dem Raymarine C70?

FAQ: easyTRX >>>

Ja, normalerweise problemlos. Aber sie sollten vorher prüfen, ob das C70 auch schon AIS fähig ist.
Wenn Sie in den Systemeinstellungen den Punkt “AIS topic”finden, ist es AIS fähig. Ist dort kein Punkt namens “AIS settings” vorhanden, sollten Sie vermutlich zuerst ein Software-Update auf Ihren Plotter durchführen. Kontaktieren Sie hierfür bitte Ihren Raymarine Händler. Bitte prüfen sie auch, ob der NMEA Port “frei” und noch nicht anderweitig belegt ist. Wird dieser Port von einem anderen Gerät benutzt und eine andere Datenübertragungsrate im Vergleich zum easyTRX verwendet (easyTRX hat eine Datenübertragunsgeschwindigkeit von 38400), dann benötigen Sie einen Multiplexer um die Daten mit verschiedenen Geschwindigkeiten in dem NMEA port zu übertragen.

Ich habe mir den AIS Class B Transponder, Modell easyTRX, angesehen und finde ihn sehr gut und habe gelesen, dass man den Transponder auch abschalten kann. Ist dies mit einer Software oder einem Schalter möglich?

FAQ: easyTRX >>>

Es ist beides möglich, mit Software sowie mit einem Schalter. Wir führen 2 Kabel aus dem Gerät heraus, ein schwarzes und ein violettes. Wenn diese (z.B. mit einem Schalter) verbunden werden, arbeitet das easyTRX nur im Empfangsmodus. Wenn die 2 Kabel nicht verbunden sind, arbeitet das Gerät im Sende- und Empfangsmodus.

Werden Daten von Class B Transpondern mit dem easyAIS empfangen?

easyTRX 1. Generation >>>

Für unseren easyAIS besteht keinerlei Einschränkung beim Empfang von Class B – Telegrammen. Sie werden genauso wie Class A – Telegramme empfangen, verarbeitet und an das Sichtgerät oder den Computer ausgegeben.Achten sollte man darauf, ob das verwendete Sichtgerät oder die verwendete Navigations – SW AIS – Telegramme auswerten und darstellen kann. Dies ist aber nach unserem Kenntnisstand bei fast allen Plottern und Navigations – SW – Paketen seit ca. Anfang 2006 der Fall. Bei älteren Class A – Transpondern, (Also Sende/Empfängereinheiten auf Berufsschiffen) welche schon seit einigen Jahren in Betrieb sind, kann es jedoch zu Problemen kommen: Bei Inbetriebnahme zu dieser Zeit war die Normierung für den Class-B – Betrieb noch nicht abgeschlossen und einige dieser Geräte können Class B – Telegramme nur teilweise darstellen. (Erklärung: Class A – Telegramme sind vom message-Typ 1, Class B – Telegramme sind vom  definierten message – Typ 24). Das bedeutet, dass Class A Geräte zwar die Positionsnachricht (Message 18) empfangen können, allerdings nicht die vom Class B übertragenen statischen Daten (Message 24) wie z.B. der Schiffsname.

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